Versicherungslexikon: K wie Kaskoversicherung

Mal angenommen, ihr kauft euch ein neues Auto. Euer schicker Flitzer ist euer Ein und Alles, ihr hegt und pflegt ihn und hütet ihn wie euren Augapfel. Euer Auto bringt euch überall hin, nur leider könnt ihr es nicht mit ins Restaurant, zum Friseur oder zum Shoppen nehmen. Und eines Tages herrscht in der Parklücke gähnende Leere – jemand hat euer Auto geklaut und sich damit aus dem Staub gemacht. Wenn ihr jetzt noch darauf verzichtet habt, eine Kaskoversicherung für euer Gefährt abzuschließen, ist das Drama perfekt.
Ein Mädchen liest in einem offenen Buch.

Wozu eine Kaskoversicherung?

Wer sich in Österreich ein Auto kauft, muss eine gesetzliche KFZ-Haftpflichtversicherung abschließen, um eine Nummerntafel zu erhalten. Während die KFZ-Haftpflicht für Schäden an Dritten aufkommt, deckt sie nicht etwaige Schäden ab, die am eigenen Auto entstehen.

Wer sich zusätzlich gegen Zerstörung, Beschädigung oder Verlust am eigenen Gefährt absichern möchte, kann zwischen Teil- und Vollkaskoversicherung wählen.

Die Teilkasko versichert Schäden, die von außen verursacht werden, etwa Vandalismus, Naturgewalten, Brand oder Diebstahl. Bei selbst verschuldeten Unfällen hat die Vollkasko ihren Auftritt und sorgt dafür, dass auch Schäden am eigenen Auto gedeckt sind.

Achtung: Bei vielen Versicherungsverträgen gibt es diverse Selbstbehalte! In welcher Höhe die Deckung eines Schadens erfolgt, hängt also vom Vertragsinhalt ab!

Was heißt eigentlich „Kasko“? Das Wort stammt vom spanischen „casco“, das Schiffsrumpf bedeutet. In der Schifffahrt war es schon lang Gang und Gäbe, nicht nur die Fracht, sondern auch das Schiff selbst zu versichern.

Volle Deckung nicht bei allen Schäden  

Falls ihr euch jetzt gedacht habt, mit einer Kaskoversicherung in der Tasche könnt ihr euch quasi alles erlauben, müssen wir euch leider ernüchtern – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Wer alkoholisiert einen Unfall verursacht, handelt grob fahrlässig, die Vollkaskoversicherung deckt den entstandenen Schaden nicht. Dasselbe gilt bei Drogeneinfluss und Fahren bei Führerscheinsperre. (Anmerkung unsererseits: Betrunken oder zugedröhnt Autofahren ist nicht nur grobe Fahrlässigkeit, sondern schlichtweg bescheuert, also einfach nicht machen!)

Andere grob fahrlässige Umstände, wie das Überfahren einer roten Ampel oder die Missachtung des Vorrangs bei Bahnübergängen (Andreaskreuz) sind teilweise bei Vollkasko-Versicherungen gedeckt. Hier kommt es wieder auf den Versicherungsvertrag an. (Anm: Im Rahmen der KFZ Vollkasko der GRAWE kann grobe Fahrlässigkeit eingeschlossen werden).

Zahlt sich eine Kaskoversicherung aus?

Das mag euch vielleicht verwundern aber eine Teilkasko kann man bei Autos bis 10 Jahre abschließen, was besonders bei höherpreisigen Autos Sinn macht.

Der Preisunterschied zwischen Voll- und Teilkasko ist oft nicht allzu groß, sodass man immer abwägen sollte, ob sich der Abschluss einer Vollkasko nicht ohnehin mehr rentiert, beziehungsweise ob es sich auszahlt, von Voll- auf Teilkasko umzusteigen.

Kauft ihr euch ein neues, teures Auto, schließt am besten gleich eine Vollkaskoversicherung ab.

Bei der GRAWE habt ihr im Rahmen der GRAWE Bonuskasko die Wahl zwischen Top-, Standard- und Grundschutz. Inklusive Wenigfahrerbonus (wer unter 7.000 Kilometer jährlich fährt, bekommt 12% der Jahresprämie zurück), prämienfrei mitversicherter Sonderausstattung von 2.500€ und Prämiennachlass bei mehrjährigem Abschluss. Die GRAWE Bonuskasko gilt EU-weit und in außereuropäischen Mittelmeerstaaten.

Die GRAWE bietet zusätzlich eine Oldtimer-Kasko für Autos ab 25 Jahre.


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Die Versicherungsbranche ist eine Branche mit Zukunft, internationale Studien prognostizieren ihr ein starkes Wachstum. Versicherungskonzerne wie die GRAWE stellen attraktive und verlässliche Arbeitgeber dar.


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