Sicher in die Schule: So schützen Sie Ihr Kind

Die Tage werden kürzer, der Regen häufiger und immer öfter hängen Nebelschwaden über den Straßen: Im Herbst wird der Schulweg zur besonderen Herausforderung. Hier erfahren Sie, wie Sie und Ihr Kind gemeinsam einen sicheren Weg erarbeiten können.

Mehr Sichtbarkeit? Mehr Sicherheit!

Schlechte Sichtbarkeit führt zu einem erhöhten Unfallrisiko. Wenig überraschend also, dass auch die meisten Fußgängerunfälle in den Monaten Oktober bis Jänner passieren, wo Nebel, Dämmerung und Dunkelheit vermehrt zur Gefahr werden. Bei Abblendlicht nimmt ein Autofahrer dunkel gekleidete Fußgänger erst aus etwa 20 bis 30 Metern wahr. Achten Sie also unbedingt darauf, dass Ihr Kind helle Kleidung mit lichtreflektierenden Materialien trägt – damit ist es bereits aus rund 150 Metern sichtbar. Unser Tipp: Bringen Sie auch am Schulrucksack Reflektoren an. So gehen Sie auf Nummer sicher.

Nehmen Sie sich Zeit zum Planen

Der kürzeste Weg ist nicht immer der beste: Legen Sie eine Route fest, bei der Ihr Kind bei Bedarf Ampeln und Schutzwege bzw. Unter- und Überführungen nutzen kann. So wird das Straßenüberqueren zum weitaus sichereren Unterfangen. Ausreichende Straßenbeleuchtung sollte ebenfalls ein wesentlicher Faktor für Ihre Streckenwahl sein. Was oft vergessen wird: Selbst eine wenig befahrene Straße kann zur Gefahr werden, wenn kein Bürgersteig vorhanden ist. Gehen Sie die geplante Strecke am besten einmal zusammen mit Ihrem Kind ab, um mögliche Risikofaktoren zu erkennen und gemeinsam zu besprechen.

Übung macht den Meister

Sie haben den sichersten Schulweg für Ihr Kind gefunden? Ausgezeichnet, dann folgt gleich der nächste Schritt: Gehen Sie den geplanten Weg mit Ihrem Kind gemeinsam ab. Am besten nicht nur einmal, sondern gleich mehrmals – Übung macht schließlich den Meister. Wenn Ihr Kind mit Bus oder Bim zur Schule fährt, sollten Sie auch hier zunächst eine gemeinsame Fahrt einplanen. Vor allem jüngeren Kindern kann eine Busfahrt alleine anfangs Angst machen – diese Angst können Sie Ihrem Kind so nehmen. Wichtig ist es, stets als Vorbild zu agieren: Achten Sie besonders darauf, alle Verkehrsregeln einzuhalten. Ihr Kind wird sich an Ihnen orientieren.

Was machst du, wenn … ?

Beim gemeinsamen Schulweg bietet es sich an, Kindern Fragen zu stellen: “Was machst du, wenn die Ampel auf Rot schaltet und du noch auf der Straße bist?” “Was machst du, wenn ein Auto plötzlich ganz schnell heranfährt?” Solche Handlungsmöglichkeiten durchzuspielen, macht Kindern Spaß und bereitet sie ganz nebenbei auch auf unerwartete Verkehrssituationen vor. Schließlich können Sie Ihr Kind nicht jedesmal in die Schule begleiten: Es sollte in der Lage sein, selbst den Verkehrsregeln zu folgen.

Wenn der Schuh drückt

Kinder können Wetterbedingungen oft nur schlecht einschätzen. Da passiert es schon mal, dass auch bei Regen zu den geliebten Turnschuhen gegriffen wird. Im Sommer kein Problem – im Herbst und Winter kann es hier aber schnell eisig werden. Bevor Sie Ihr Kind in den Straßenverkehr entlassen, vergewissern Sie sich also, dass es passendes Schuhwerk trägt. Am besten suchen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind winterfeste Schuhe aus, die es auch gerne anzieht. Dann steht dem sicheren Schulweg nichts mehr im Wege.


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