Philipp Rafetseder, Mister Austria 2016

Alle Jahre wieder wird der schönste Mann Österreichs gekürt. 2016 fiel die 'Mister Austria'-Wahl auf den 20-jährigen Philipp Rafetseder. Wir haben den Linzer zum Interview gebeten.
Mister Austria 2016 Philipp Rafetseder posiert mit Hut

GRAWE sidebyside: Philipp, du bist aus 33 Teilnehmern zum schönsten Mann Österreichs gewählt worden. Hast du damit gerechnet?

Philipp Rafetseder: Damit habe ich nicht gerechnet. So viele nicht nur gut aussehende, sondern auch äußerst sympathische Konkurrenten zu haben, lässt einen nicht wirklich an den ersten Platz glauben.

sbs: Wie bist du darauf gekommen, bei der Wahl mitzumachen?

PR: Das kam ganz spontan: Meine Ex-Freundin nahm bei einem Casting für die Miss Oberösterreich Wahl teil. Weil noch Burschen benötigt wurden, machte ich kurzerhand auch mit und wurde tatsächlich zum Mister Oberösterreich und danach Mister Austria gewählt.

sbs: Vor der Wahl zum Mister Austria hast du Wirtschaftswissenschaften studiert – hast du vor, dein Studium zu beenden oder haben jetzt mal deine Verpflichtungen als amtierender Mister Vorrang?

PR: Das Studium hatte ich in letzter Zeit nicht wirklich im Fokus. Das möchte ich aber demnächst wieder ändern.

sbs: Du lebst noch in Linz bei deinen Eltern. Hat sich das nach dem Sieg der Mister Austria Wahl geändert? Zieht es dich jetzt vielleicht sogar ins Ausland, um internationale Modelerfahrung zu sammeln?

PR: Ich wohne immer noch bei meinen Eltern. Wir harmonieren vollkommen und ausziehen wäre jetzt, in diesem Moment, noch komplett überflüssig. Ich bin ohnehin sehr viel unterwegs und freue mich somit jedes Mal, wenn ich nachhause komme, meine Eltern zu sehen. Falls sich im Ausland etwas anbieten würde, wäre ich aber natürlich nicht abgeneigt.

sbs: Apropos Ausland: Wirst du für Österreich bei der Mister World Wahl antreten?

PR: Ob ich antreten werde, ist noch ungewiss. Die Wahlen zum Mister World finden nicht regelmäßig statt, meistens nur alle 2 Jahre, und ich falle genau nicht in dieses Jahr.

sbs: Du bist als Single in die Mister Austria Wahl gegangen, mittlerweile bist du mit Dragana Stankovic, der Miss Austria 2016, zusammen. Wann hat es zwischen euch gefunkt?

Mister Austria 2016 Philipp Rafetseder und Freundin Dragana Stankovic
Philipp mit seiner Freundin, Miss Austria 2016 Dragana Stankovic ⓒ Michael Wittig

PR: Wir haben uns am Opernball kennengelernt. Den Zeitpunkt, wann es gefunkt hat, kann ich nicht bestimmen. Wir waren von Anfang an gute Freunde und haben uns blendend verstanden. Nach einiger Zeit merkten wir ganz schleichend und langsam, dass doch mehr zwischen uns ist.

sbs: Es kam ja schon öfter vor, dass sich Paare bei den Miss- und Mister-Wahlen gefunden haben. Wie erklärst du dir das?

PR: Natürlich hat man als Miss und Mister ähnliche Interessen und kann sich gut in den anderen hineinversetzen. Bei uns hat es aber nicht nur deshalb so gut geklappt, sondern weil wir uns einfach blind verstehen, als würden wir uns schon immer kennen. Wir wissen, was der andere denkt, haben den exakt selben Humor und wollen immer das Gleiche. Es gibt nie einen Grund, zu streiten, und bei uns ist es nie langweilig. So eine Beziehung habe ich mir immer gewünscht!

sbs: Du warst heuer am wohl berühmtesten Society-Ereignis Wiens, dem Opernball, dabei. Wie war das für dich, so im Rampenlicht zu stehen und vor allem auch internationale Stars kennenzulernen?

PR: Der Opernball hat mich schon immer fasziniert, mit dabei zu sein war natürlich eine Ehre. Interessante Persönlichkeiten zu sehen und auch kennenzulernen ist auf alle Fälle großartig. Das schönste am Opernball war jedoch das Auftanzen. Gemeinsam mit den Debütanten den Ball zu eröffnen war wundervoll. Nach so vielen Proben mit so vielen netten Menschen eine perfekte Choreografie zu tanzen war mein absolutes Highlight!

sbs: Dass du als Mister regelmäßig trainierst, ist klar – wie oft trifft man dich im Fitnessstudio?

Mister Austria Philipp Rafetseder zeigt seinen durchtrainierten Body
Philipp macht – ganz eindeutig – regelmäßig Sport ⓒ Kerstin Fuchsjäger

PR: Mindestens vier Mal die Woche. Ich mache gemischtes Kraft- und Cardioprogramm, wie ich gerade Lust habe.

sbs: Du bist auch sehr musikalisch…

PR: Meine größte Leidenschaft neben dem Sport ist sicher die Musik! Ich spiele Gitarre und Klavier, singe bei zwei Bands und auch alleine.

sbs: Du hast einen zweiwöchigen Thailand-Urlaub hinter dir – wie wichtig bzw. notwendig war es für dich, ein bisschen abschalten zu können? Hast du auch Urlaubspläne für den Sommer oder lässt das deine Zeit momentan nicht zu?

PR: Den Urlaub in Thailand habe ich zusammen mit meinen Eltern gemacht. Es war eine wunderschöne Zeit, die ich nie vergessen werde! Ich sehe das gar nicht so sehr als „abschalten“, vielmehr als „auftanken“ dadurch, sich eine Zeit lang komplett auf sich selbst konzentrieren zu können. Dazu braucht man nicht zwangsweise ein anderes Land oder Urlaub, sondern nur ein bisschen Zeit, die man sich selbst gönnt. Für mich geht es als nächstes für zwei Wochen nach Bali – ich freue mich schon sehr, Kultur und Landschaft kennenzulernen und Momente zu sammeln, an die man sich für immer erinnern wird!

sbs: Wie sieht dein Verhältnis zu Philipp Knefz (ehemaliger Mister Austria und Organisator der Mister-Wahlen) aus?

PR: Philipp ist mit voller Leidenschaft im Mister-Business. Ich bewundere seinen Ehrgeiz und seine Leidenschaft für dieses Medium. Der Begriff „Mister Austria“ wird sofort mit ihm assoziiert und darauf ist er auch sehr stolz. Dieser Stolz führt dazu, dass er aus den Mister-Wahlen etwas macht, das nie jemand erträumt hätte. Mit seiner Planung und Organisation schafft er es, das Mister-Image enorm zu verbessern – man könnte fast sagen, er erfindet es neu.

sbs: Siehst du auch Schattenseiten am Mister-Dasein? Wie gehst du mit Oberflächlichkeiten um?

Mister Austria 2016 Philipp Rafetseder im Portrait
ⓒ Werner Harrer

PR: Also Schattenseiten gibt es für mich keine. Es gibt keine strengen Regeln oder Verpflichtungen sondern nur Vorteile, solange man sie nutzt. Ich werde nicht oft auf mein Aussehen reduziert, aber wenn doch, dann motiviert es mich nur, zu beweisen, dass ich auch andere Qualitäten habe.

sbs: Was hast du für Tipps für die Kandidaten zur Mister Austria Wahl 2017?

PR: Das Wichtigste ist gute Laune! Die Jury und das Publikum wollen Lebensfreude sehen und spüren. Ich hab’ die Wahl nicht als Möglichkeit gesehen Erster zu werden, sondern um Spaß zu haben.

Danke Philipp für das Interview!

Mehr Infos rund um die Mister Austria Wahl 2017 und die Mister Company findet ihr hier

Titelbild: ⓒ Kerstin Fuchsjäger

Mister Austria 2016 Philipp Rafetseder posiert mit Hut
ⓒ Kerstin Fuchsjäger

PoKRENI – Laufen für einen guten Zweck

2015 wurde von der GRAWE in Kroatien eine Initiative namens ‘PoKRENI’ ins Leben gerufen, deren Fokus jedes Jahr auf einer anderen Krankheit liegt, um Spenden zu sammeln und aufzuklären. Dieses Jahr war das Ziel, auf die zunehmende Gefahr von Herz-Kreislauf-Erkrankungen aufmerksam zu machen und zu einer gesünderen Lebensweise zu animieren.


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