Ommm den Stress weg – Megatrend Meditation

Gerade sehr im Prüfungsstress? Versuch’s doch mal mit Meditieren! Die Prüfung steht vor der Tür, aber der Stoff hat sich noch nicht bei dir gemeldet? Trotz wochenlangen Lernens füllt deinen Kopf nur eine Frage: Wie schaff’ ich das bloß? Lernstress, Prüfungsangst, Blackout, Überforderung. Vieles geht im Studium leichter, wenn man zur Ruhe kommt. Und ein wenig meditiert.

Und nein. Einmal in der Woche Räucherstäbchen anzünden und aufs Beste hoffen reicht nicht. Nichts ersetzt die ehrliche Streberei. Aber Meditation kann helfen, mit den Begleiterscheinungen von Prüfungsterminen etwas gelassener umzugehen. Wie? Indem man ein bisschen in sich hineinhört, ehrlich zu sich selbst ist und zusätzliche Stressfaktoren meidet.

Jedem das Seine.

So viele Gründe für Stress es gibt, so viele Wege gibt es auch, damit umzugehen. Dem einen hilft Sport vor der Prüfung, dem anderen ein Spaziergang. Und wieder andere finden es total entspannend, die Nacht vor der Prüfung durchzulernen und dann vor dem Hörsaal alle zu fragen, ob sie denn auch die Unterlagen von vor drei Jahren angeschaut haben. Ob das so zielführend ist, ist eine andere Frage.

Weil’s gut tut.

Meditieren senkt den Blutdruck und lindert den Stress. Ganz in sich versunken, beruhigen sich Herz und Atmung. Und wenn’s mit der Prüfung dann doch nicht klappt, geht man hoffentlich etwas gelassener damit um. Am besten funktioniert Meditation, wenn man sie – ähnlich der Laufrunde – ganz selbstverständlich in den Alltag integriert. Hier findest du ein paar einfache Übungen:

Ein, aus, ein, aus.

Eine der einfachsten und effektivsten Meditationsübungen ist das gezielte Atmen. Lang, bewusst und tief einatmen, das zieht deinen Beckenboden nach oben. Beim Ausatmen wieder entspannen. Das Ganze zehnmal und du wirst bald merken, dass du dich wacher und konzentrierter fühlst.

Und nochmal durch die Nase.

Atme dreimal über die Nase ein und über den Mund wieder aus. Zähl’ beim Einatmen bis vier und beim Ausatmen bis acht. Nach den drei Atemzügen atmest du nur noch über die Nase, und das für etwa fünf Minuten.

Geh doch mal.

Meditation muss ja nicht in einer starren Position stattfinden. Du kannst auch im Gehen meditieren: Suche dir eine kurze Strecke, die du auf und abgehst. Konzentrier’ dich ganz darauf, jeden einzelnen Muskel deiner Beine beim Gehen zu spüren. Ganz ruhig, ganz bewusst.

Von Sinnen.

Konzentrier dich für jeweils dreißig Sekunden auf Sehen, Hören, Riechen, Tasten und Schmecken. Dreißig Sekunden Konzentration, dreißig Sekunden abschalten. Und dann weiter. Die Übung passt gut für den Abend, weil sie dich auf den Schlaf einstimmt.

Rechtzeitig anfangen.

Ein bisschen ist es beim Meditieren wie beim Lernen: Mit Übung wird’s leichter. Fang rechtzeitig mit den Übungen an. Nimm dir fünfzehn oder zwanzig Minuten am Tag Zeit. Und beginn den Prüfungstag mit einer kurzen Meditation. So schöpfst du Kraft und gehst gelassener zur Klausur.


Mal wieder gut gelaufen?

Langsam wird es wärmer und mit dem Frühling geht für viele die Laufsaison wieder los: Die Läufer erobern die Parks, Wälder und Straßen als Laufstrecken. Damit nach den ersten paar Runden nicht gleich wieder Schluss ist, hier die wichtigsten Dos und Don’ts für alle, die mit dem Laufen anfangen oder wieder anfangen wollen.


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