Horn-Fund gibt Rätsel auf – Kommt das Einhorn zurück?

Durch die heimischen Wälder weht dieser Tage nicht nur der eisige Nordwind. Ein spektakulärer Horn-Fund sorgt für Rauschen im Blätterwald. In einem Hain nahe Graz (Einzelheiten zum genauen Fundort stehen unter Verschluss) wurde am Montag von zwei spielenden Kindern ein spektakulärer Fund gemacht: Ein Objekt, das viele für das Horn eines echten Einhorns halten.

Wissenschaftler wie die breite Öffentlichkeit wird dieser Fall wohl noch länger beschäftigen. Das Horn, das derzeit von Experten des Kryptozoologischen Instituts untersucht wird, gibt Rätsel auf. Ist das Tier, das lange Zeit als ausgestorben galt, in die heimischen Wälder zurückgekehrt? In der Wissenschaft gilt es als anerkannt, dass das Einhorn (lat.: unicornus) ähnlich wie das heimische Rotwild regelmäßig das Geweih abwirft. Ein Fund wie der nahe Graz würde damit ein sicheres Zeichen für die Rückkehr des Einhorns nach Mitteleuropa bedeuten.

In der Tat waren Einhörner in heimischen Wäldern einst keine Seltenheit. Schon Gaius Caesar berichtete in seinen Aufzeichnungen zum gallischen Krieg, über die mitteleuropäischen Wälder: „Es gibt dort ein Rind von der Gestalt eines Hirsches. Mitten aus seiner Stirn ragt zwischen den Ohren ein einziges Horn hervor, höher und gerader als die sonst bekannten Hörner.“ Und auch der „Physiologus“, ein mittelalterliches zoologisches Lehrbuch, aber auch Hildegard von Bingen und Marco Polo berichteten über die scheuen Tiere. Leider wurden sie wegen ihres Horns ausgerottet – fast. Zumindest eines der Fabelwesen scheint den Jägern entwischt zu sein und sorgt jetzt für ein großes Comeback.

Das gemeine Einhorn in einer Darstellung von 1551. Mit freundlicher Genehmigung des Kryptozoologischen Instituts zu Graz.

Dabei stellt das jüngst entdeckte Horn an sich gar keine Seltenheit dar. Auch in der naturkundlichen Sammlung des Joanneums befindet sich ein Objekt, von dem man angenommen hatte, es sei ein echtes Einhorn-Horn. Zuletzt war es 2016 in der Ausstellung „Wundertiere – 1 Horn und 100 Augen“ der Öffentlichkeit zugänglich.
Dass sich das Horn nach Jahren intensivster Forschungsarbeit als der Zahn eines Narwals entpuppte, tut der neu entfachten Einhorn-Euphorie aber keinen Abbruch. In der Bevölkerung erfreut sich das Einhorn größter Beliebtheit. Das geheimnisvolle Fabeltier liegt voll im Trend.

Ausstellungsansicht "Wundertiere", Schloss Eggenberg, 2016, „Ainkhürn“, eigentlich Narwalzahn in Silberfassung, 1. Viertel 18. Jahrhundert © Universalmuseum Joanneum/N. Lackner

Unter Kryptozoologen ist indes ein handfester Gelehrtenstreit ausgebrochen. Die Mehrzahl der Wissenschaftler vertritt die These, das Einhorn komme über die gleichen Wanderrouten wie ein paar Jahre zuvor der Wolf wieder in unsere Wälder. Einige wenige behaupten aber stur, es handle sich lediglich um einen banalen Marketing-Gag von GRAWE sidebyside, der Jugendmarke der GRAWE. Es wird unterstellt, dass mit billigen Tricks versucht wird, einen Hype um die bald anstehende Werbekampagne (auf die man dem Vernehmen nach sehr stolz ist, Anm. d. Red.) loszutreten. Bleibt zu hoffen, dass die akademischen Grabenkämpfe ein #GutesEnde nehmen. Egal wie die Geschichte ausgeht, wir halten euch auf dem Laufenden. Experten vermuten, dass es ab 5. März 2018 zu einer erhöhten Zahl von Einhorn-Sichtungen kommen wird. Man darf auf die neue Kampagne von GRAWE sidebyside gespannt sein.


Behind the scenes: So entsteht die neue GRAWE sidebyside Kampagne

Ob Produkt- oder Imagekampagne: Die GRAWE-Abteilung “Kommunikation und Marketing” ist für die Planung und Umsetzung sämtlicher Kampagnen der Jugendmarke GRAWE sidebyside verantwortlich.


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