Fritz Sampl, Shaolin-Mönch und GRAWE Kundenberater

GRAWE Kundenberater und Zentralbetriebsrat Fritz Sampl faszinierte der Lebensstil der Shaolin-Mönche so sehr, dass er 2010 selbst die harte Ausbildung auf sich nahm und zum “Mönch der Geheimnisvolle” wurde.
GRAWE Kundenberater und Shaolin-Mönch Fritz Sampl ist im Steireranzug und mit Brille vor einer grünen Wand mit weißem GRAWE-Schriftzug zu sehen.

GRAWE Kundenberater und Shaolin-Mönch

Fritz Sampl wurde in Heiligenkreuz am Waasen geboren, wo er auch heute noch lebt. Da sein Vater 38 Jahre lang nebenberuflich als GRAWE Kundenberater tätig war, hatte Fritz bereits als Kind den Wunsch, auch in der Versicherungsbranche zu arbeiten. Ende 1987 trat er zuerst nebenberuflich in die GRAWE ein, zwei Jahre später wagte er den Sprung zum hauptberuflichen GRAWE Kundenberater – mit Erfolg. “Die Vielseitigkeit und die ständige Veränderung im Versicherungswesen sorgen dafür, dass sich immer Möglichkeiten bieten, um Menschen zu helfen – egal, ob als Freund, Psychologe oder Jurist”, erzählt Fritz. “Ich mag es, für Leute da zu sein und ihnen Lösungen bieten zu können.” Vor allem mit seinem breiten Allroundwissen kann der heute 48-Jährige bei seinen Kunden punkten. An der GRAWE als Arbeitgeber schätzt er besonders, “dass es ein gestandenes Unternehmen mit starker Verwurzelung in der Steiermark ist.”

Neben seinem Job als Kundenberater ist Fritz Sampl auch als Vorsitzender des Zentralbetriebsrats der GRAWE tätig. Zusätzlich führt er täglich die wichtigsten Übungen aus, zu denen er sich in der Shaolin-Ausbildung verpflichtet hat. Seine Lebensweise als Shaolin-Mönch und die Tätigkeit bei der GRAWE lassen sich nur dank starker Disziplin vereinbaren. “Und weil ich den Vorteil habe, mit nur drei bis vier Stunden Schlaf auszukommen.”

Faszination Shaolin

Aufgrund seines großen Interesses und durch besonderes Entgegenkommen von Shi Yong Xin, dem Abt des Shaolin-Tempels in China, kam Fritz Sampl zur Shaolin-Ausbildung. “Um zu bestehen, sollte man sich schon jahrelang sportlich vorbereitet haben und körperlich gut in Form sein”, meint Fritz.

Der streng hierarchische Shaolin-Orden steht für eine 1.500 Jahre alte Tradition. Die Ausbildung ist sehr persönlich, das Wesentliche der Shaolin-Lehre wird persönlich von Lehrer zu Schüler weitergegeben, es gibt keine schriftlichen Aufzeichnungen oder Abbildungen. Fritz wurde in Österreich durch Großmeister Shi Yan Liang ausgebildet. “Über ein Jahr lang trainierte ich jeden Tag, stundenlang. Man muss sich täglich in Disziplinen wie Meditation, Kung Fu oder Qi-Gong üben, bis das Qi im Körper aufgebaut wird. Der Großmeister spürt das.” (Erklärung der Redaktion: Qi bedeutet soviel wie Lebensenergie oder Atem.)

Die Prüfungen fanden unter härtesten Bedingungen statt. Ein Beispiel: An einem Tag musste Fritz auf drei Berge laufen, dabei zigtausende Stufen bezwingen – und das alles bei 37 Grad, ohne etwas zu essen.

Am Schwersten fiel es Fritz aber, sich nur auf eine Sache zu konzentrieren: “Dinge bewusst zu tun und mit Körper und Geist im Einklang zu sein, war nicht immer einfach für mich.”

Mönch der Geheimnisvolle

Nach den bestandenen Prüfungen berieten sich die drei Shaolin-Großmeister von China, um Fritz den passenden Shaolin-Namen zu geben. “Ich war für viele sehr geheimnisvoll, weil ich die Übungen und Prüfungen gemacht habe, ohne groß darüber nachzudenken, und diese auch geschafft habe. Es waren viele sinnlose, nervenaufreibende Vorgaben dabei, die man sonst ganz bestimmt nicht machen würde.” So erhielt er seinen Namen “Mönch der Geheimnisvolle”.

Offizielles Zertifikat zur Auszeichnung eines Shaolin-Mönchs vom Shaolin-Tempel in China. Fritz Sampl der GRAWE Kundenberater ist neben seiner Tätigkeit als GRAWE Kundenberater auch Shaolin-Mönch. Gelbes Blatt Papier mit chinesischen Zeichen.

Die Philosophie der Shaolin-Mönche, die auf dem Chan-Buddhismus fußt und die fließende Eigenschaft der Energien betont, begeistert Fritz Sampl besonders. “Der Lebensstil der Mönche, geprägt durch strikte Disziplin, Reinheit, Selbstbewusstsein und Schlichtheit, fasziniert mich.”

Fritz wurde römisch-katholisch erzogen, als Kind ging er jeden Sonntag zur Kirche. Auch heute ist sein Glaubensbekenntnis unverändert, wird aber durch seine Shaolin-Ausbildung beeinflusst. “Meditation, Erleuchtung, Körperübungen, die Lenkung des Geistes und die Verschmelzung von Körper und Geist zu einer harmonischen Einheit machen für mich den Buddhismus aus. Das Leben soll ohne Qual und Anstrengung praktiziert werden, die Freiheit des Menschen steht im Mittelpunkt. Das finde ich sehr schön.”

Shaolin im Alltag

Fritz Sampl ist der Meinung, dass die Integration bestimmter Shaolin-Elemente im Alltag jedem gut tun kann. “Man müsste sich jeden Tag mindestens 30 Minuten Zeit für sich nehmen. Besonders wichtig ist es, sich auf nur eine Sache zu konzentrieren. Wenn du isst, dann isst du, wenn du trinkst, dann trinkst du. Klingt einfach, erfordert aber einiges an Übung. Durch die tägliche Praxis von Qi-Gong oder Standmeditation wird die körperliche, geistige und seelische Entwicklung und Entfaltung sichergestellt. Die Ernährung nach den Fünf Elementen ist auch zu empfehlen.” Dabei werden die Lebensmittel einerseits nach Yin und Yang, also Kälte und Wärme, andererseits nach den fünf Elementen Holz, Feuer, Erde, Wasser und Metall eingeteilt.

Was Fritz Sampl am meisten in seiner Ausbildung zum Shaolin-Mönch geprägt hat? “Geht nicht, gibt’s nicht”.


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