Ein Holländer mit seiner Gitarre – Tim Vantol im Interview

Es war legendär! Wir haben wieder gemeinsam mit Radio Soundportal das Loftkonzert veranstaltet – dieses Jahr mit Tim Vantol, der allein mit seiner Gitarre das Lendloft gerockt hat. Was Tim vom Grazer Publikum hält, ob er lieber solo oder mit Band spielt und wann er mit der Musik aufhören würde, erfährt ihr im Interview.

Radio Soundportal: Lieber Tim Vantol, wie war dein Jahr bisher? Du warst ja im Sommer schon in Graz beim Augartenfest, ein Highlight für dich?

Tim Vantol: Mein Jahr war bis jetzt eher ruhig. Aber das ist doch auch mal angenehm! Die letzten 10 Jahre war ich immer unterwegs, hab richtig viel getourt aber dieses Jahr genieße ich einfach mal ein bisschen zuhause – das war auch mal Zeit. Aber trotzdem: ich war auf ein paar richtig schönen Festivals und hatte eine Tour Anfang diesen Jahres in Deutschland. Ich war viel mit den Jungs unterwegs – Touren mit der Band macht einfach immer Spaß und so war es auch am Augartenfest.

Radio Soundportal: Du gehst ja im Winter mit der Stuttgarter Punkrock-Band Schmutzki auf Tour. Wie findest du die Jungs und freust du dich schon auf die Tour?

Tim Vantol: Ja, das geht schon dieses Monat los. Wir werden auch eine Show am 3.11 in Wien spielen, da sind wir gerade am Organisieren. Ich finde die Jungs gut, sie haben gerade eine neue Platte raus – richtig cool. Ich bin schon hammermäßig gespannt wie das wird. Mir macht es immer Spaß als Vorband zu spielen, das Publikum hat immer einen anderen Musikgeschmack und für mich ist das die Chance vielleicht sogar neue Fans zu gewinnen. Es bleibt aber immer die Frage: Wie reagiert die Crowd auf dich, weil Schmutzki doch eher für lauten schnellen Sound steht und dann kommt da ein Holländer mit seiner Akustikgitarre. Ich hab richtig Bock, bin gespannt wie das wird und es wird sicher Spaß machen!

Radio Soundportal: Kurzer Rückblick zum Augartenfest, dort hast du ja mit Unterstützung von deiner Band gespielt. Wie hat euch das Augartenfest und Graz gefallen?

Tim Vantol: Ich war ja schon öfter in Graz, auch mit Band und das macht eigentlich immer Spaß! Die Leute haben einfach immer Bock und finden unsere Musik gut. Das Augartenfest haben mir vorher schon Bekannte empfohlen, die meinten es sei ein ganz tolles Festival. Meine Band ist damals aus Süddeutschland angereist – sie sind um 4 Uhr morgens losgefahren und waren den ganzen Tag unterwegs aber es war ein wunderschöner Tag und am Ende hat die Show unfassbar viel Spaß gemacht. Alle waren voll nett und das Publikum war super. Da freut man sich immer, weil wenn deine Band den ganzen Tag am Reisen ist, dann hat man immer schlechtes Gewissen, wenn die Stimmung dann nicht so gut ist, nicht so viele Leute da sind oder das Wetter schlecht ist. Aber glücklicherweise war alles super! Wir kommen gerne wieder.

Radio Soundportal: Du hast gerade in Graz ein Loftkonzert gespielt. Wie war es für dich?

Tim Vantol: Es war auf alle Fälle sehr persönlich. Es gibt Songs, die besser solo funktionieren und welche die besser mit der Band rüberkommen. Mit der Band mache ich immer mehr Krach, immer mehr Party und wenn ich allein auf der Bühne stehe, kann ich alles “raus-singen” was mich bewegt. Bei so einer schönen Location macht es allein mit Gitarre einfach unglaublich viel Spaß!

Radio Soundportal: Wie war es nach der Show für dich? Die Fans haben dich ja ganz persönlich kennen lernen dürfen.

Tim Vantol: Ja klar, solange man nicht hunderttausende Leute in der Show hat, sollte man einfach da bleiben und mit denen quatschen, ein Bier trinken oder einfach gemeinsam Fotos machen. Ohne diese Leute wäre ich nicht da, wo ich jetzt bin oder hätte die Möglichkeit zu touren. Das gehört für mich einfach dazu, das macht am meisten Spaß mit den Fans. Ich glaube auch nicht, dass ich noch Musik machen werde, wenn ich nicht mit den Fans zusammensein kann. Ich finds einfach schön, neue Leute kennenzulernen.


Erwin Grangl – Feuerwehr-Kommandant und GRAWE-Mitarbeiter

Eine Nacht im Sommer 2016 – Erwin Grangl wird sie nie mehr vergessen. Als Kommandant des Feuerwehrbereichs Knittelfeld rückt er mit seinen Männern zu einem Einsatz aus: Ein Wirtschaftsgebäude steht in Flammen. Es ist der Hof seiner Tochter. In dieser Nacht kommt für den erfahrenen Feuerwehrmann alles zusammen: Die Sorge um die Familie, die Herausforderung des Feuers und die Bewältigung des Schadens als GRAWE-Mitarbeiter.


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