Christian Wolf – Gründer und CEO von Jack Coleman

Neulich auf einer richtig coolen Party gewesen? Die Wahrscheinlichkeit ist nicht allzu gering, dass er sie organisiert hat. Er ist Christian Wolf – Gründer und CEO von Jack Coleman, einer erfolgreichen Grazer Event- und Werbeagentur. Du wolltest immer schon mal wissen, wie die Partys entstehen, die zu den Nächten deines Lebens werden? Im Interview erklärt er es uns.

GRAWE sidebyside: Du bist Gründer und CEO von Jack Coleman einer erfolgreichen Grazer Event- und Werbeagentur. Wie bist du dazu gekommen? 

Christian Wolf: Die Idee dahinter entstand bereits vor 13 Jahren, als ich mit drei Freunden das Clubbing i love ibiza entwickelt habe, weil wir das Ibiza Feeling nach Graz holen wollten. Das war damals eher ein Zeitvertreib neben dem Hauptjob in der Medienbranche bzw. dem Studium. Irgendwann sind allerdings alle Formate gewachsen und wir konnten einige Events skalieren und so wurde aus dem Hobby dann der Job, der mittlerweile knapp 40% unserer Agenturtätigkeit ausmacht.

GRAWE sidebyside: Wie kam es zum Namen?

Christian Wolf: Wir wollten unserer Agentur einen eigenständigen Charakter geben und vor allem einen nicht ganz alltäglichen und typischen Agenturnamen. Aus den gängigsten englischen Vor und Nachnamen entstand dann Jack Coleman. Die beste Kombination aus den damaligen Ansätzen wäre Jack Daniels gewesen aber der Name war schon vergeben.

GRAWE sidebyside:  Egal ob i love ibiza, Green Panther Gala oder Opernclubbing. An euch führt aktuell in der Steiermark kein Weg vorbei, wenn es um richtig fette Feten geht. Wie habt ihr euch diesen Status erarbeitet?

Christian Wolf: Ich denke das liegt daran, dass wir uns – sowohl für eigene Events, als auch für Auftrags-Events – immer wieder neu erfinden und uns selbst die Messlatte in punkto Qualität, Kreativität und emotionale Highlights immer höher legen. Wir legen einfach Wert darauf, allen Events einen wahrnehmbaren Mehrwert zu liefern und wollen, dass dieser auch beim Besucher – egal ob Firmenweihnachtsfeier oder Clubbing – ankommt.

GRAWE sidebyside: Wenn ihr eine neue Veranstaltung macht, wie sieht der Ablauf aus? Wo startet ihr, wann ist euer Job erledigt und wann seid ihr wirklich zufrieden mit eurer Arbeit?

Christian Wolf: Grundsätzlich starten wir bei einem kreativen Konzept auf Basis der an uns herangetragenen Aufgabenstellung oder einer Grundidee die wir uns für Eigen-Events in den Kopf gesetzt haben. Wir analysieren den Markt und die daraus entstehende Erwartung der Gäste. Unser Job ist erledigt wenn das Event erfolgreich über die Bühne gegangen ist und wir sind zufrieden wenn alle – Gäste und Auftraggeber – mit dem Ergebnis glücklich sind.

GRAWE sidebyside: Was ist eigentlich die verrückteste Veranstaltung, die ihr je organisiert habt?

Christian Wolf: Wir hatten letztes Jahr die Idee das 1. Österreichische Einhornfestival in unserer Sommerlounge im Joanneumsviertel zu veranstalten. Es war schon lustig zu beobachten, wer sich alles im Einhorn-Kostüm blicken hat lassen.

GRAWE sidebyside: Ihr seid ja nicht nur auf Events spezialisiert, sondern macht auch klassisches Marketing und das sehr erfolgreich. Wie bringt man beides unter einen Hut?

Christian Wolf: Ja, wir arbeiten mittlerweile als 360° Agentur für zahlreiche namhafte Unternehmen wie SPAR, Raiffeisen, Hirter Bier, u.v.m. und haben dort sehr große strategische Aufgaben zu bewältigen in den Bereichen Markenpositionierung, Multi-Channel Marketing, Contentproduktion und Videoproduktion. Das schöne an dieser “Hybrid-Situation” ist, dass die beiden Felder sehr viele Synergien entwickeln und sich die Kunden dadurch ganzheitlich betreut fühlen. Das ist aber nur mit einem starken Team möglich, auf das ich sehr stolz bin!

Eine ausgezeichnete Agentur: Das Jack Coleman Team bei der Verleihung des Kreativpreises Green Panther.

GRAWE sidebyside: Und im Office-Alltag, sind Event und Marketing streng getrennt oder packt der Art Director auch mal mit an, wenn Not am Mann oder der Frau ist?

Christian Wolf: Bei uns gibt es zwar schon eine klare Trennung, jedoch weiß jeder was zu tun ist wenn Not am Mann ist. Das ist der Team-Spirit der bei uns gelebt wird. Da kann es schon sein, dass mal jemand aus der Grafik am Event aushilft.

GRAWE sidebyside: Ihr seid schon seit längerem Kooperationspartner von GRAWE sidebyside, kannst du uns ein bisschen über gemeinsame Projekte erzählen?

Christian Wolf: Die GRAWE ist mit GRAWE sidebyside seit der ersten Stunde Partner bei unserem Projekt Viertel 4 im Joanneumsviertel, wo wir eine Sommerlounge betreiben und auch viele Personen aus dem unmittelbaren Klientel bei uns vor Ort haben. Wir haben es uns dort zum Ziel gesetzt die Marke erlebbar zu machen: dafür haben wir auch Doppelliegestühle konzipiert, in denen man wortwörtlich “sidebyside” im Viertel 4 chillen kann.

GRAWE sidebyside: Auch Party-Professionals müssen mal ausspannen. Wenn du ganz privat auf Veranstaltungen bist, kannst du dann unbeschwert Spaß haben oder sieht der Profi überall Verbesserungspotential?

Christian Wolf: Klar, ganz privat ohne auf Abläufe und Konzept zu achten, kann man nach 13 Jahren Eventmanagement nicht mehr feiern gehen! Ich neige zum Perfektionismus und natürlich fällt mir bei jedem Event etwas auf. Wenn ich den Veranstalter kenne, gebe ich diese Dinge auch gerne als konstruktives Feedback weiter.

GRAWE sidebyside: Kreativarbeit ist eine Frage der Inspiration. Was machst du, wenn deine Muse mal beschließt, den Tag am Pool zu verbringt, anstatt bei dir im Büro?

Christian Wolf: Manchmal helfen einfach andere Ansätze in punkto Kreativitätstechniken oder ein Locationwechsel, wenn im Büro die Kreativität vergebens gesucht wird. Oder ich hole mir jemanden aus unserem Team dazu, denn gerade in solchen Dingen können viele Inputs einfach für bessere Ergebnisse sorgen! Kreativität kann man allerdings nicht erzwingen und so habe auch ich gelernt, mich an diesen Tagen eher mit anderen Dingen zu beschäftigen als mit kreativen Prozessen und Brainstormings.

GRAWE sidebyside: Und wenn du mal eine Auszeit brauchst? Was machst du, wenn du einfach mal abschalten möchtest?

Christian Wolf: Ich versuche ein- bis zweimal im Jahr wirklich weit weg zu fliegen – Asien, Amerika oder Australien – einfach mal durch ein anderes Klima, andere Kulturen und viele andere Einflüsse total aus dem Alltag zu flüchten. Nachdem das aber nicht immer geht, habe ich gelernt, mich auch im Express-Modus zu erholen. Da stehen verlängerte Wochenenden zum Bootfahren, Therme oder sportliche Aktivitäten als kurze Auszeit am Programm.

GRAWE sidebyside: Wenn sich jetzt ein Leser denkt: “Geld mit Partys verdienen – was kann es Schöneres geben?” Welche Karrieretipps würdest du ihm geben?

Christian Wolf: Ganz wichtig: kontinuierlich daran zu arbeiten. Der Abend einer Party sind nur 8 Stunden, die 150 Stunden Vorbereitungsarbeit sieht aber meistens keiner. Ich denke, man muss vor allem lernen, nach einem Misserfolg (den diese risikobehaftete Branche immer mitbringt) wieder aufzustehen und daraus zu lernen. Wer öfter hinfällt, lernt schneller aufzustehen und Scheitern bzw. Pannen gehören einfach dazu. Man darf nur nicht aufhören an seine Vision zu glauben und meine Vision ist es, eine der führenden Agenturen für Marketing und Events in der Steiermark zu führen.

 

GRAWE sidebyside: Vielen Dank für das Interview!


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