Ach du Liebe! Vorsicht bei Betrug auf Online-Partnerbörsen

Das Geschäft mit der Online-Partnervermittlung boomt. In den USA entsteht schon eine von drei Ehen aus Online-Dating, meist über Kuppel-Apps wie Tinder, OkCupid oder Match.com. In Österreich suchen viele Menschen auf Seiten wie ElitePartner oder Parship nach einer Beziehung. Aber wie die seriösen Seiten von den zweifelhaften unterscheiden? Und was kann man tun, um auf der Suche nach dem Partner fürs Leben keinem Schwindel zu erliegen? Ein paar Tipps.

In Sachen Liebe ticken die Menschen sehr unterschiedlich. Weltweit helfen rund 8000 Onlinedienste bei der Partnersuche. Und viele davon haben sich auf bestimmte Gruppen spezialisiert. Manche sprechen Junge an, manche Ältere, einige zielen auf Flirts, andere auf Beziehungen. Aber wie erkennt man, ob sich hinter der neuen Flamme ein Betrüger verbirgt?

Vorsicht Fake

Betrüger agieren auf der Suche nach ihren Opfern mit Fake-Profilen. Ist der Mensch, mit dem man chattet, wirklich der, der er vorgibt zu sein? Hören Sie auf Ihr Bauchgefühl. Und achten Sie auf ein paar Punkte:

Zu schön, um wahr zu sein.

Wenn die Menschen auf den Fotos aus einer Werbekampagne stammen könnten, ist Vorsicht geboten. Im Zweifel am besten die Bilder im Internet suchen, beispielsweise mit der kostenfreien Google Bildersuche. Taucht der vermeintliche Flirt dann auf einem Plakat auf, ist klar, an wen man geraten ist. Das gilt übrigens auch für verdächtige Textpassagen. Kommen Ihnen manche Formulierungen seltsam vor, geben Sie einfach einen möglichst markanten Satzteil der Nachricht „unter Anführungszeichen“ bei Google ein. So können Sie mitunter selbst bei den Profiltexten auffälliger Schreiber fündig werden. Nicht zuletzt sind Textwiederholungen ein klares Indiz für kopierte Texte. Und wenn etwas klingt, wie eine Geschichte aus der Zeitung, ist es das vielleicht auch.

Treffen geht nicht.

Vereinbarte Treffen werden kurzfristig abgesagt oder es kommen gleich Ausreden, warum ein Treffen gerade leider nicht möglich ist? Ein erstes Warnsignal. Spätestens aber, wenn auch ein Telefonat nicht möglich ist, sollte man stutzig werden. Werden statt einem Telefonat oder einem Treffen vom Flirtpartner gar andere Portale oder kostenpflichtige Hotlines vorgeschlagen, um sich weiter zu unterhalten, ist klar, dass es dabei nicht um die Liebe, sondern nur ums Geld geht. Das gilt auch dann, wenn das Gegenüber plötzlich nur mehr über eine andere Telefonnummer erreichbar ist. Auch hier können ungewollte Kosten entstehen.

Knapp bei Kasse.

Die Bitte um Geld ist die Masche der digitalen Heiratsschwindler. Dabei wird schnell viel geschrieben und Seelenverwandtschaft vorgegaukelt – und plötzlich hat er oder sie kein Geld für Flug oder Visum oder ein Verwandter ist schwer krank und braucht Medikamente. Seien Sie deshalb immer skeptisch, wenn jemand um eine Überweisung bittet. Das Geld sieht man in der Regel nicht wieder.

In Sachen Liebe

Seriöse Dating-Plattformen schützen ihre Nutzer durch einen gründlichen ID-Check, etwa indem Sie die Echtheit neuer Mitglieder bei der Anmeldung mittels Personalausweis überprüfen. Um finanziellen Schaden zu vermeiden und das Risiko eines Betruges beim Online-Dating zu minimieren, sollten Sie private Bilder und Informationen wirklich nur teilen, wenn Sie absolut sicher sind, dem Gegenüber vertrauen zu können. Und weil man es gar nicht oft genug sagen kann: Seien Sie immer skeptisch, wenn Sie um finanzielle Unterstützung gebeten werden. Und ansonsten: Viel Glück!


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