6 Tipps für E-Bike-Einsteiger

Es ist die Mobilitäts-Revolution der letzten Jahre. Einst eine selten gesehene Spezies im Großstadtjungle, ist es heute aus dem Straßenbild nicht mehr wegzudenken: Die Rede ist vom E-Bike. Doch auch, wenn es vielen Menschen eine umweltfreundliche und flexible Mobilität ermöglicht, birgt der E-Bike-Boom speziell für Einsteiger und Senioren erhebliche Gefahren. Wie Sie sich E-Bike-fit machen, erfahren Sie in diesen 6 Tipps.
Close up of battery pack of a modern electric bicycle
  1. Sicherheit beginnt schon vor dem Kauf: Lassen Sie sich vor dem Kauf in einschlägigen Fachgeschäften beraten. Da E-Bikes in der Anschaffung teilweise erheblich teurer sind als ein normales Bike, lohnt sich ein ausführlicher Vergleich. Testen Sie mehrere Modelle. Wie ist die Sitzposition, wie sind die Bremsen, auf welchem Modell fühlen Sie sich am wohlsten?
    Haben Sie sich für ein E-Bike entschieden, achten Sie auf die richtige Einstellung von Sattel und Lenker. Ihr Fachhändler steht Ihnen mit Rad und Tat zur Seite. 

 

  1. Auf geprüfte Sicherheit achten: Achten Sie beim Kauf eines E-Bikes unbedingt auf das CE-Zeichen. Ausschließlich Fahrräder mit diesem Prüfsiegel erfüllen die EU-Sicherheitsrichtlinien. In der Regel wird man im Fachhandel nicht über ein E-Bike ohne CE-Zeichen stolpern, da diese nicht verkauft werden dürfen. Bei Käufen im Internet ist also zu besonderer Vorsicht geraten.

 

Darüber hinaus lässt sich auf manchen Rädern das GS-Zeichen finden. Es steht für “geprüfte Sicherheit” und gibt an, ob das E-Bike oder einzelne Bauteile (z.B.: Akku und Ladegerät) der Gewährleistung des Schutzes von Sicherheit und Gesundheit von Personen entspricht. Verpflichtend ist dieses Siegel jedoch nicht. 

 

  1. Sicherheitsausstattung: Egal ob mit elektrischem Helferlein oder ohne: Beim Fahrradfahren ist ein Helm unbedingt zu empfehlen. Er schützt im Fall eines Sturzes den Kopf vor schweren Verletzungen. Da auf einem Elektrofahrrad leichter, schneller und länger hohe Geschwindigkeiten erreicht werden, ist ausreichende Schutzkleidung besonders wichtig.

Weil Fahrradfahrer besonders bei schlechten Sichtverhältnissen leicht übersehen werden, sollte man immer auf helle (im besten Fall reflektierende) Kleidung setzen.

 

  1. Sicherheitstraining: Fahrradfahren verlernt man nicht. Auch nicht, wenn man auf ein E-Bike umsteigt. Trotzdem unterscheidet es sich in manchen Aspekten wesentlich vom herkömmlichen Fahrradfahren. Gerade Neueinsteiger und Senioren, denen es an Übung fehlt, sind gut beraten, einen speziellen Kurs für E-Biker zu belegen. 

 

  1. Der erste Tritt – vorsichtig eingewöhnen: So viele Gemeinsamkeiten E-Bikes und herkömmliche Fahrräder haben: In manchen Situationen verhalten sie sich doch grundverschieden. Gewöhnungsbedürftig sind etwa der plötzliche Antriebsschub beim Anfahren, die schnellere Beschleunigung und das Bremsen. Daher gilt: Es langsam angehen lassen. Starten Sie mit der niedrigsten Unterstützungsstufe und steigern Sie sich dann langsam. 

 

  1. Finger weg von Tuning: Immer wieder werden in Österreich “frisierte” E-Bikes aus dem Verkehr gezogen. Oft ist den Besitzern gar nicht bewusst, in welche unsichere rechtliche Lage sie sich damit bringen. Denn wer sein E-Bike tunt, riskiert nicht nur schwere Unfälle, sondern auch empfindliche Strafen. Der Grund: Geht das E-Bike schneller als erlaubt, gilt es als Moped oder gar Motorrad. Helm und Kennzeichen sind dann Pflicht – ein entsprechender Führerschein und Versicherungsschutz natürlich auch. 

 

Die GRAWE wünscht eine sichere Fahrt und viel Vergnügen mit Ihrem E-Bike!


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